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TRENDVIEWS of FASHION, ARTS & LIFESTYLE


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Donnerstag, 8. September 2016

Telekom Fashion Fusion Challenge 2016: Die Finalisten stehen fest.

Im Juni traff sich die Branche auf der Fashiontech im Rahmen der Premium. "Unfolding the Future of Fashion and Technology“ – war das Motto. Initiierte wurde die Initiative hierzu bereits im Mai von der  Deutsche Telekom als Fashion Fusion Challenge (siehe unser Beitrag vom 30.Juni). Zweieinhalb Monate konnten kreative Köpfe aus Europa ihre Ideen einreichen, mit denen sie die Fashion-Tech-Welt voranbringen möchten. Nun stehen die Finalisten fest!

Die zwölf Finalisten-Teams der Fashion Fusion Challenge. (Foto: Deutsche Telecom)


120 Bewerberinnen und Bewerber aus 25 Nationen folgten dem Aufruf der Telekom, visionäre Konzepte für die Verknüpfung von Hightech und Fashion zu entwickeln und wichtige Impulse für die Mode der Zukunft zu geben. Die Schirmherrin Claudia Nemat, im Vorstand der Telekom verantwortlich für den Geschäftsbereich Europa und Technik  ist begeistert: „120 Bewerbungen aus 25 Nationen sind ein tolles Feedback für unseren Fashion Fusion Wettbewerb. Diese Resonanz zeigt, dass Smart Fashion auch international als relevantes Zukunftsthema gesehen wird. Ich freue mich sehr, dass wir zwölf jungen Talenten jetzt die Chance geben, ihre Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukte marktfähig zu machen. Der Markt für Smart Fashion ist noch jung, aber ich bin überzeugt, dass in Zukunft viele Funktionen vom Endgerät in Kleidung verlagert werden“.
 
Claudia Nemat, Fashion Fusion Schirmherrin und Telekom Vorstand. (Foto: Deutsche Telecom)

Nun beginnt die nächste Phase der Callenge: Die vielversprechendsten Talente ziehen ab 19. September ins Fashion Fusion Lab in Berlin ein. Hier werden sie bis Ende des Jahres Prototypen ihrer Ideen mit Unterstützung eines internationalen Expertennetzwerks entwickeln. Das Fashion Fusion Lab befindet in den Räumen der Digital Innovation Arena der Telekom. Unter den eingereichten Konzepten befinden sich intelligente Gadgets für Radfahrer über smart vernetzte Kostüme für Musiker bis hin zu beeindruckenden skulpturalen Highfashion-Visionen. 

Ab 19. September beziehen die Finalistinnen und Finalisten das Fashion Fusion Lab.
(Foto: Deutsche Telecom)

Verantwortlich für das Programmmanagement ist Lisa Lang, CEO von ElektroCouture und Kuratorin der Fashion Fusion Challenge. Zusammen mit Jury und Coaches organisiert sie für die Talente Workshops zum Thema „Smart Textiles & Electronics“ und Master Classes mit Expertengesprächen, Impulsvorträgen sowie Forschungseinblicken in das Gebiet „Fashion & Technology“. Auch Designkurse zu 3D-Druck, Laser-Cutting und Produktentwicklung stehen auf dem Programm.
Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse!
 
Fashion Fusion Lab: Werkzeug und Material. (Foto: Deutsche Telecom)


Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb Fashion Fusion unter:
fashionfusion.telekom.com, Facebook: @telekomfashionfusion, Twitter: @fashionfusion, Instagram: @telekomfashionfusion, Hashtag: #fashionfusion.


Fotos ©Deutsche Telecom, Text: Ruth-Janessa Funk

Mittwoch, 10. August 2016

Spoonflower - Stoffdruck leicht gemacht!


Gestern Abend hat das amerikanische Unternehmen Spoonflower in seinen neuer Berliner Räumen zum "Spoonflower for Business" eingeladen. Spoonflower ist ein "On-Demand-Service" eigener Textilentwürfe, Tapeten oder Dein eigenes Geschenkpapier in kleinen Stückzahlen drucken zu lassen. 2008 wurde das Unternehmen von zwei Internet-Freaks, Gart Davis und Stephen Fraser, in USA, North Carolina gegründet. Ideengeber waren deren Ehefrauen, die nach individuellen Textilien für Gardinen suchten und nicht fündig wurden. Kurzerhand wurde von den Ehemännern Spoonflower ins Leben gerufen und dieses Problem war von nun an auch  für allen anderen Suchenden gelöst. Acht Jahre später hat Spoonflower bereit weltweit eine Fangemeinde von über 3,5 Millionen
 
Die Berliner Geschäftsräume von Spoonflower in Neukölln

Gerade für kleine Labels ist der eigene Textildruck immer schon ein Problem gewesen. Die Stofflieferanten benötigen meist ein Minimum von 150-300 m, dazu kommen Extrakosten wie Einrichtungskosten, Druckschablonen, Andruckpauschalen, etc. Selbst bei 150 m ist es oft bei vielen Stoffherstellern nur "Goodwill" seine eigenen Designs produziert zu bekommen. Nun stellt Euch vor, man braucht dieses Design auch noch in mehreren Farbvarianten?

Produktionsstätte in Berlin: Hier werden die Aufträge für Europa auf Stoff oder Papier gedruckt.

Speziell für Musterkollektionen oder erste Tests mit eigenem Textildrucken für die neue Kollektion ist der "On-Demand-Service" von Spoonflower eine tolle Sache. Auch junge Designer können sich ohne hohen finanziellen Aufwand ausprobieren.

Es gibt bei Spoonflower eine große Vielfalt an Stoffqualitäten, die bedruckt werden können. Hierzu stellt Spoonflower allen Interessierten ein kleines Musterheftchen (Kostenbeitrag ca. 1 US$) zur Verfügung mit bedruckbaren Stoffvarianten und Preisangaben per yd. (1 yard ist = 0.9144 m). 





Stoff., Papier- und Tapetenmuster



Bereits fertig produzierte Aufträge
Spoonflower verwendet in seinen digitalen Druckprozessen umweltfreundliche, wasserbasierte Pigmenttinten und Farbstoffe, die nur sehr wenig Abfall produzieren. Also auch eine gute Alternative für ökologische und nachhaltige Labels. Inszwischen gibt es über zwei Mio hochgeladene Druckmotive. Einige sind privat, also auch für andere nicht sichtbar. So sind Eure Entwürfe auch vor "Copycats" erstmal geschützt. Mit mehr als 350.000 käuflichen Designs (täglich werden es mehr), ist Spoonflower ebenfalls ein großer Marktplatz für unabhängigen Designern weltweit. Sobald jemand eines ihrer Designs bestellt, bekommen die Urheber eine %Pauschale. Also auch eine gute Plattform für Textildesigner oder solche die es noch werden wollen, die eigenen Entwürfe an einer breiten Interessengemeinschaft zu testen. 


Auf der “Spoonflower for Business”-Seite findet Ihr noch weitere aktuelle Informationen zu allen Unternehmertools sowie Events.
www.spoonflower.com

Text und Fotos 2016 © Ruth-Janessa Funk

 

Donnerstag, 30. Juni 2016

Deutsche Telecom meets Fashion!


Deutsche Telekom präsentierte ihre neue Initiative FASHION FUSION CALLENGE auf der #FASHIONTECH


The future starts tomorrow! Unter diesem Motto lud die FASHIONTECH ins Kühlhaus auf dem Messegelände der Premium ein. Dort präsentierte am Mittwoch auch die Deutsche Telekom ihre neuste Initiative, die "Fashion Fusion Callenge". Dieser internationale Ideenwettbewerb sucht visionäre Konzepte, die Hightech und Fashion miteinander verknüpfen. "Bei FASHION FUSION geht es uns nicht um reine "blink-blink-Modelle", sondern um relevante, funktionale, nachhaltige und gefragte Smart Fashion und Services, die das Leben der Menschen langfristig bereichern", erklärt uns Antje Hundhausen, Vice President Brand Experience Deutsche Telekom und Projektverantwortliche für FASHION FUSION.

links: Antje Hundhausen (Telecom) | rechts: Lisa Lang (ElektoCouture)



Im Rahmen des internationalen Ideenwettbewerbs will man europaweit jungen Talenten mit Hilfe von
Experten aus Industrie, Mode und Startup-Szene helfen, visionäre Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukte zu verwirklichen und marktfähig zu machen. Für die Realisierung der Innovationsinitiative hat der Konzern diverse Partner gewonnen. Darunter der Technologieanbieter Intel sowie das Innovations-Magazin Wired Germany.


Die Jurymitglieder der "Fashion Fusion Challenge" mit Models (Foto: Deutsche Telecom)


Vor Ort konnten potentielle Bewerber und Smart Fashion Interessierte auf dem FASHION FUSION Stand der Telekom einen ersten Eindruck gewinnen, in welche Richtung sich die Mode von morgen entwickeln kann. Bei der Panel-Diskussion zum Thema "Unfolding the Future of Fashion and Technology" auf der FASHIONTECH-Bühne haben die FASHION FUSION Jurymitglieder Dirk Schönberger (adidas), Lisa Lang (ElektoCouture), Gesche Joost (Universität der Künste Berlin), Monika Lischke (Intel) und Antje Hundhausen (Deutsche Telekom) ihre Visionen für den Wettbewerb und die gesamte Branche vorgestellt.



Panel-Disskusion mit Blick auf das Podium im Kühlhaus während der Fashiontech (Fotot: Deutsche Telecom)


Die Digitalisierung ist der treibende Faktor, der alle Branchen gerade von Grund auf verändert. Auch die Modeindustrie steckt im Wandel. Es findet eine starke Automatisierung von Prozessen statt, während andererseits neue Technologien wie Augmented Reality oder 3D-Druck interessante neue Möglichkeiten bieten. In dieser Aufbruchsstimmung fungiert die Deutschen Telekom mit FASHION FUSION als Enabler und bringt junge Talente mit wichtigen globalen Playern zusammen. Der Ideenwettbewerb gibt jungen Talenten aus Europa die einmalige Chance, mit Hilfe von Experten aus Industrie, Fashion-Branche und Startup-Szene ihre Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyle-Produkte zu verwirklichen und marktfähig zu machen.





Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb läuft ab sofort. Bis 1. August können Studenten,
Berufseinsteiger und Startups aus den Bereichen Mode, Design und Technologie ihre Konzepte in drei Kategorien einreichen: Connected Devices & Accessories, Digitally Enhanced Fashion und Smart Services. Herzstück der Challenge ist das Fashion Fusion Lab: ein dreimonatiger Workshop, bei dem bis zu zehn ausgewählte Teams an der Weiterentwicklung ihrer Entwicklungen arbeiten können. Gemeinsam mit Experten aus der Industrie und Spezialisten aus den Bereichen innovative Mode und Technologie produzieren sie von Mitte September bis Mitte Dezember qualitativ hochwertige Prototypen ihrer Konzepte. Das beste Team erhält darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und die Chance, seine Kreation gemeinsam mit der Deutschen Telekom und ihren Partnern bis zur Marktreife weiter zu entwickeln.


Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb Fashion Fusion unter: fashionfusion.telekom.com

Text und restliche Fotos @CircusMag Ruth-Janessa Funk

Donnerstag, 14. März 2013

Business Talk: Getting your Fashion Business started.


Getting advice
During you first year in business, you are going to need as much advice as you can get.


Whichever sector you are entering, you will come across a unique network of NEED TO KNOW people : buyers, press, manufacturers, photographers, and many more.

NETWORK like crazy. Make an impression and get everyone’s business card. You never know who could be useful to you in the future. But be careful, these contacts are precious, so don’t take advantage and make a nuisance of yourself.


Your college may be a good source of advice. Many regions have specific start-up advice workshops on offer through the colleges, universities or business support projects. Many are heavily subsidised, courtesy of regional public funding. The workshops and advisory sessions on offer should cover some of the essentials of operating as a freelancer, or running your business.

Topics may include ethical sourcing, marketing advice, CAD/CAM training etc. On the following pages we have listed a range of organisations which will be a useful starting point for you. Even if some of them are not based in your area, check out their websites as they may have online resources that could be useful to you.


more business talks here: 
How to get in contact with buyers here>>
Working with manufacturers here>>

Mittwoch, 2. Januar 2013

Business Talk: Wie finde ich den richtigen Hersteller für meine Produkte? Working with Manufacturers.

The fashion industry relies heavily on informal information networks, so make use of these to find out which manufacturers are best at the products that you want to make.

first step: LOCATING A MANUFACTURER

Ask around amongst other designers that you know in the area: not only will they be able to make recommendations, they will also be able to flag up any manufacturers that they’ve had problems with, so you’ll know to avoid them.

A good place to start is through the organisations listed in our fact-sheet on ‘Getting Advice’. Some of them will have knowledge of the manufacturers based in their region. There is an ‘Online Manufacturers Showcase’ which features on the www.fashion-enter.com site. However, bear in mind that listings such as these come with no guarantee of production quality because they
are self-selected.

Some manufacturers will have their own websites, but don’t rule others out on the basis of not being very websavvy. Many good, well-established businesses rely entirely on word-of-mouth for publicity.
Once you have located a factory, you still need to ask a lot of questions before placing your order. Young designers are often so grateful to have found anyone who will make their order, they overlook some important factors in the production process.

These are some questions you might want to ask:

– What rates are they quoting you? Some manufacturers will try to charge sample rates for small production runs. Don’t be afraid to negotiate on price if you feel that it is not reasonable.

– Investigate payment terms. Do they expect full payment on delivery, within 30 days, up front etc.? Remember that you will need to keep to your part of the arrangement, so don’t agree to payments that you know you will not be able to meet on time.

– What kind of garments do they usually make? Are they for labels that you have seen before and are they of a production quality that you would be happy with?

– Is the manufacturer used to working with small businesses and happy to produce small orders? Small design companies will find it hard to compete for production space if the manufacturer usually only takes large orders for the mass market or large high street retailers.

– Are they able to work with the fabrics that you use? This is very important as some manufacturers struggle to work with ‘difficult’ fabrics such as silk, jersey and other stretch fabrics.

– Are they going to be able to deliver on time? If you don’t give a manufacturer plenty of notice, you risk rushed production, compromised quality and late delivery of your order. Similarly, if you are trying to get your order made at a very busy time in the fashion calendar, you will need to plan the timing carefully. Leave yourself plenty of time to explore your options for production.

– If you can, get quotes from more than one manufacturer before you make a decision – it will give you more leverage for negotiation and give you a good picture of the production options in your area. However, manufacturers usually won’t quote a price until they have made a garment, and they will treat this as a sample, and charge you a sampling price for this.




second step: BEFORE PRODUCTION BEGINS

If at all possible, go and visit the factory. It’s not the most glamorous part of the job, but you’ll get a sense straightaway of how professional the manufacturer is.

– How is the factory organised?

– Do they seem to take care of the products they are working with?

– Do they have the equipment to make your products? This may sound like a strange question, but not all factories keep up to speed with relevant technology. If you need a specific finish or detail on your designs, are they going to be able to do it?

– If your design requires handwork, do the staff have sufficient skills to do this?

– How does the manager deal with any questions and concerns that you have?

If you are happy with the factory, do try to get the manager to sign a contract before work begins. Contracts help maintain a professional attitude on all sides and could prove useful if there are any disputes. If the manufacturer that you are working with doesn’t usually make use of contracts, draw one up yourself, outlining the order size, timing, cost and terms of payment that have been agreed. Again, ask around other designers to see what kinds of contracts they use.

Don’t forget your part in the pre-production process – make sure you have a production-ready sample. One of the biggest problems that manufacturers have with inexperience designers is that they present samples that aren’t production ready. As well as a correct sample and patterns, you need to be able to provide very clear instructions with sketches, etc. where appropriate. Don’t assume that the manufacturer will just be able to ‘work it out’, particularly if the design is complex or unconventional.

Manufacturers and machinists aren’t necessarily very fashion-aware, so be prepared to explain the aesthetic that you are trying to achieve if you sense that they don’t quite get the look you are after. If this is the first time you’ve worked with a particular manufacturer, make sure you visit them and explain your aesthetic. Take your look-books, and show examples of the type of finishing and details you are after. 

It is also essential that your fabrics and trims are delivered on time. Too often, designers place their order with the factory without having checked that everything will be there on time. This can become a real problem if all components are not there on time – you may lose the production slot that was allocated, which could result in late delivery. Also bear in mind that factory managers will often not even start manufacturing an order until all the components are ready. For example, don’t have fabrics delivered to the production unit and then have to wait 2 weeks for zips. They will not appreciate being treated as a storage facility.

What are the arrangements for collection / delivery of the finished garments? Some manufacturers provide delivery services but others may expect you to organize this yourself.
Some designers shy away from the production aspect of their work, but if the production quality isn’t up to scratch, you’ll end up getting left with returns. If you’re not confident that you understand how good production works, try to get some advice from a production manager, or even another designer with good production knowledge.

third step: ONCE PRODUCTION HAS STARTED

Don’t assume that the whole process will be free of glitches. Experienced production managers always recommend that you keep a close eye on production throughout the process. If your studio is located close to the factory use this to your advantage – go and check on production as often as possible. This can be useful for picking up on any problems early on in the process, when they will be easier to rectify.

Try to establish a good relationship with the manufacturer so that you can learn from them. For instance, they might be able to suggest a solution if some aspect of the design is proving
difficult to produce.

Stay professional. Manufacturers sometimes avoid working with young designers because they worry about their ability to pay on time – don’t reinforce this belief by failing to meet your contractual obligations. If you are unfortunate enough to have a dispute with the manufacturer, try to resolve it calmly. Don’t be intimidated by manufacturers: without your orders, they can’t stay in business. They may have more experience, but if you establish an equal relationship from the outset, you’re much more likely to get the quality of production that you want.





last step: AFTER THE ORDER HAS BEEN COMPLETED


You’ll probably just be relieved that you got your order completed on time, but it is useful to reflect on how the production went overall.

– Were you satisfied with the quality of production? If not, you need to raise this with the manufacturer.

There is no reason for you to accept garments that you are not happy with.

– Did you get your timings right? Had you left enough time for the delivery of fabrics and trims? How could you improve on this?

– Would you use the manufacturer again? Would you recommend them to another designer?

– Were there any problems with meeting the payments on time?

If you were happy with the work they did, let the manufacturer know. It could be the start of a mutually beneficial relationship.

IF YOU WERE HAPPY WITH THE WORK THEY DID, LET THE MANUFACTURER KNOW. IT COULD BE THE START OF A MUTUALLY BENEFICIAL RELATIONSHIP.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Business Talk: Fair-Trade – was steckt eigentlich dahinter?



„Fairer Handel“
ist wichtiger denn je. Wenn wir unsere Welt und die Welt unserer Kinder etwas besser machen wollen, dann ist dies sicherlich ein guter Weg!  Ein Label, dass heute ohne Fair Trade oder Nachhaltigkeit arbeitet wird es in der Zukunft schwer haben Kunden von seinen Produkten erfolgreich zu überzeugen.

Aber worum geht es denn genau bei „Fair Trade“? Grob erklärt bedeutet fairer Handel, dass alle verwendeten Rohstoffe bis hin zum Endprodukt ökologisch produziert, unter menschenwürdigen Bedingungen verarbeitet und zu realistischen Konditionen entlohnt werden. Das erklärte Ziel: Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern in den Entwicklungsländern oder gerne auch "Niedriglohnländern" genannt.

Seine Anfänge nahm Fair Trade bereits in den 1940er Jahren. Damals handelte es sich mehr um Produkte die später z.B. in den 70zigern in den ersten Weltläden verkauft wurden und hatten noch nicht die welthandelspolitische Dimension wie heute. Erst im heutigen 21. Jahrhundert wurde auch die breite Öffentlichkeit u.a. durch erschütternde Beiträge in Fernsehberichten auf die katastrophalen Missstände in der Welt der textilen Produktionskette aufgerüttelt. Ein T-Shirt, das 3 € kostet - kann das „fair“ sein? Nein!

Das haben mittlerweile auch viele Konsumenten erkannt und so ein Bewusstsein für kritischen Konsum entwickelt. Wie kann ich sicher gehen, dass ein Produktangebot fair produziert und gehandelt wird? Zum Beispiel durch die Vergabe von Gütesiegel.

Fotos Quellen: Fairtrade-Deutschland, Fairtrade USA


Erzeugnisse aus Entwicklungsländern, die von Industrienationen importiert werden, erhalten ein entsprechendes Gütesiegel – und diese Gütesiegel sind mittlerweile zu einem sozial-ökologischen Qualitätsbegriff geworden. Aber aufgepasst, einige Werbe- und Marketingexperten großer Textilhersteller haben diesen Trend erkannt und geschickte Etikettierungen designt, die meist wenig mit dem kontrollierten Gütesiegel zu tun haben.

In Deutschland vergibt z.B. der gemeinnützige Verein TransFair e.V. das „Fairtrade- Siegel “ für fair gehandelte Produkte. Er wird von 36 namenhaften Institutionen wie der Bundesregierung oder der Europäischen Union unterstützt. Damit ein Produkt das „Fairtrade-Siegel“ tragen darf, muss es bestimmte Anforderungen erfüllen, die von Fairtrade International (FLO) in den Fairtrade-Standards festgelegt werden.

Das unabhängige Zertifizierungsunternehmen FLO-CERT der FLO kontrolliert vor Ort die Einhaltung der Bedingungen. Das erklärte Ziel: Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern und -betriebe in den Entwicklungsländern. Da der Begriff Fair-Trade aber bisher rechtlich nicht geschützt ist, gibt es sehr unterschiedliche Vergabekriterien für die jeweiligen Siegel.

Die Konsumenten entscheiden mit! Der bewusste Kunde zahlt gern etwas mehr für das gute Gefühl beim Kleiderkauf sozial und ökologisch einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. Achten Sie aber beim Kauf genau auf entsprechend deklarierter Etiketten und Labels, was drauf steht und was drin ist. Denn nur je mehr Menschen den wahren „Fair Trade“
 unterstützen desto gerechter kann der weltweiten Handel in Zukunft sein!

www.fairtrade-deutschland.de

Freitag, 23. November 2012

Business Talk: Wie generiere ich Einkäufer für meine Kollection? - How to access buyers for my collection?

Bevor Sie Einkäufer oder Händler kontaktieren, müssen Sie zunächst Ihre Hausaufgaben machen. Analysieren Sie genau wer ihre Zielgruppe ist, wer ihre Konkurrenten sind und in welchen Geschäften Ihre direkten Mitbewerber bereits verkaufen. 

Before you try to contact any buyer or retailer, you need to do your homework. Really understand your product , who your competitors are and what types of store your competitors sell to. 



first step: IDENTIFYING THE BUYERS

Looking at your competitors’ websites is a useful way of identifying stores you could be contacting. Don’t forget the importance of the internet for searching for contact names of buyers; search for conferences, events related to fashion as they often confirm these details. Also check through trade journals and B2B magazines, which often give names of buyers in interviews or on shop portraits. 


It is important to secure stockists first, because the other buyers will be regularly doing their own market research and will hopefully come across your product when they are doing their competitor analysis.

Think online stockists as well as bricks and mortar stores.

Also think ‘outside of the box’. Are there stores that don’t carry your particular type of product line, that may be interested in diversifying a little? Stores are always looking for something new. Offer them f.e. a pop up event.

Contact some of the organisations listed in our ‘Getting Advice’ factsheet. Many of them will have Meet The Buyer Events, which can be great for networking. 

Because of the data protection act, there are few store databases around that can be shared. So start your own. List all your wish-list stores you would like to sell to in the UK, then further internationally. Then start calling them to get buyers’ names and contact details. It’s a thankless task, but you have to persevere.

Switchboards at the larger stores will not give out names, so you will need to address any correspondence to the ‘Womenswear Contemporary Buyer’ or whichever department is relevant to you. Smaller stores may be more helpful. But remember, everyone is busy. If they give you details of an Assistant Buyer, rather than the Head Buyer, try to be persistent to get the Head Buyer’s details. But don’t make a nuisance of yourself; people have long memories.

You also need to know how the buying world functions. Buyers often spend a large proportion of their season’s budget before they even get to the tradefairs. So this is key to your timing. Try to see buyers about a month before the key tradefairs. If you leave it much later, your call will just be wasted. For example, there’s no point in trying to contact buyers during London and Paris Fashion Weeks. The buyers will all be busy trying to see the shows and visiting the 20-30 showrooms on their hectic schedule.

It’s unlikely that you can afford to exhibit at any of the international tradefairs in your first year, but do try to attend so that you can be networking. Check on entry criteria. Not all tradefairs allow non buyers or press in.


second step: APPROACHING BUYERS

We are all busy, and bombarded daily with 100s of unwanted emails. So you may have a limited opportunity to attract the attention of a buyer once you have identified him/her. 

It is vital that you research the market to make sure your product is special, at whatever level, and that it is different enough from the hundreds of collections that are already out there. You will need to point out these reasons to any buyer you are lucky enough to meet. You need to find a way of make them want to see what you are doing, and what is special. You need to make them hungry to want your product and to be in at the beginning. So your first email or phone-call is important – make sure it is strong.

You can try emailing – but there will need to be something catchy in the email title for them to bother opening it.

You can try hand-delivering or posting something to the buyer. But make sure it is not just a letter. Make an impact. The packaging needs to make them curious enough to open the envelope/package; and when they open it, you want them to respond with ‘This is interesting. I’ll look out for them’. You might have included a postcard or lookbook promoting your collection, or maybe a beautiful small sample of textile – followed up a couple of weeks later with a postcard or lookbook.


IT IS VITAL THAT YOU RESEARCH THE MARKET TO MAKE SURE YOUR PRODUCT
IS SPECIAL, AT WHATEVER LEVEL, AND THAT IT IS DIFFERENT ENOUGH FROM THE HUNDREDS OF COLLECTIONS THAT ARE ALREADY OUT THERE.


third step: GETTING PREPARED FOR THE MEETING

If you are lucky enough to get an appointment, make sure you are on time, completely prepared and as professional as possible. You might only get 15 minutes of their time and may not get a second chance. Depending on what product type you design, take along the following:

– 3-4 key pieces from your collection

– Your portfolio

– A press release

– Any press cuttings (can also include online coverage)


Be clear about your product: what sort of volumes can you produce?; what wholesale price are you aiming to sell for?; and importantly – will it sell in their store once their 270% markup is added? (note that this figure varies from store to store, but it is a useful indicator).

Also be ready to negotiate and think on your feet. It’s unlikely that a buyer will buy from you in the first season they meet you. They’ll probably agree to watch you over the next season and may be interested in meeting up again next season. Hopefully though, your product is very different and they’ll be desperate to have you in their store.

Lack of orders can be really soul destroying. How much do you want to be in their store? How much do you need to secure your first IMPORTANT stockist? We don’t encourage designers to offer goods on a Sale- Or-Return basis but if the store is really important, you might need to think about offering SOR terms in the first season – for a limited number of pieces. You will need to have your own funding in place to make sure you can afford to take this risk, but it could make the difference between having ONE stockist that you can list and promote, than no stockist at all.




next major step: TRADEFAIRS

MAKE AN IMPRESSION AND GET EVERYONE’S BUSINESS CARD. YOU NEVER KNOW WHO COULD BE USEFUL TO YOU IN THE FUTURE.

Here>> we cover many of the key tradefairs for childrenswear & lifestyle products and further afield, but it does not cover every tradefair worldwide, as it is unlikely that you would have the resources to be travelling to many international tradefairs in your first year or two or setting up your business. It needs some good research which fair will be the one. It's is very difficult to tell. Ask for a special arrangement for the beginners, newcommers. Most fairs have specil offers to start with and test the buyers' audience.

ALSO BE READY TO NEGOTIATE AND THINK ON YOUR FEET. IT’S UNLIKELY THAT A BUYER WILL BUY FROM YOU IN THE FIRST SEASON THEY MEET YOU. THEY’LL PROBABLY AGREE TO WATCH YOU OVER THE NEXT SEASON AND MAY BE INTERESTED IN MEETING UP AGAIN NEXT SEASON.





Mittwoch, 21. November 2012

Business Talk: Die Kinderversteher - von Kinder, Müttern und Werbung. Knowing Children - All about advertising and marketing in the German kid's world market!

Seit 2002 zeichnet sich die Agentur lottmann pr durch einen starken Fokus u. a. auf die Bereiche Kindermode und -produkte aus. Ob Kids fashion aus Deutschland und Holland, Kinderschuhe aus Schweden oder die Kindermenüs des Systemgastronomen Mövenpick Marché. Das zehnköpfige Frauenteam, darunter auch junge Mütter, hat über die Jahre ein feines Gespür dafür entwickelt, wo die Trends im Kindermarkt liegen und sie zum Teil auch selber gesetzt.

Since 2002, the German public relation agency Lottmann PR draws a strong focus onto children‘s fashion and accessoires. Whether children‘s fashion from Germany and Holland, children‘s shoes from Sweden or the children‘s menu system from the restaurateurs Mövenpick Marché. The ten-member team of women, including young mothers, has developed a keen sense over the years of where the trends are in the children‘s market and they also partly set trends themself.


In den letzten Jahren hat sich der Markt in Deutschland laut Anja Lottmann stark verändert. Das Kind wird, auch wirtschaftlich gesehen, zu einem immer wichtigeren Faktor. So hat das Medienangebot der Verlage, das sich an junge Mütter bzw. Familien wendet, stark zugenommen. Auch über Blogs und diverse Social Media Kanäle kommunizieren Mütter mit Müttern, geben Tipps und Hilfestellung. Zwar ist die Zahl der Geburten im Vergleich zu anderen europäischen Ländern rückläufig, aber man gewinnt den Eindruck, das Kind ist zeitgleich so etwas wie das neue It-Produkt. Das perfekte Outfit für Kind und Mutter, der entsprechende Kinderwagen und die Accessoires, die Bio-Nahrung und die richtigen Erziehungsratschläge, abgestimmt auf den Lifestyle der Eltern - häufig trägt das Kindermarketing wilde Blüten. 


In the last years the German market has changed a lot, according to Anja Lottmann. The child is also economically, an increasingly important subject. Thus, the media offers by publishers, which are aimed at young mothers and families, increased sharply. Via blogs and various social media channels mothers communicate with other mothers and give advice and assistance. Although the number of births in comparison to other European countries fell, but one gets the impression that the child is at the same time something of a “hip new product”. The perfect outfit for both mother and child, the stroller and the appropriate accessories, the organic food and the right education advice, tailored to the lifestyle of the parents - advertising for the children market have some strange effects.

Eine Entwicklung, die auch Silvia Teubner, Inhaberin der Werbeagentur DRAMA-GRILL Reklame sieht. „Als Mutter eines neun Monate alten Jungen habe ich aktuell natürlich nicht nur die professionelle Brille als Werberin auf!“ Fasziniert stellt sie fest, wie junge Mütter und Väter als Konsumenten/innen umgarnt werden und man/frau sich dem nur schwer entziehen kann. Auch wenn man von Berufswegen die Mechanismen kennt.

Those are unpredictable consequences, which are also projected by Silvia Teubner, owner of the advertising agency DRAMA GRILL. „Being a mother of a nine month-old boy I am not only using my professional judgment as an advertising excecutive but also as a mother!“ With fascination she notes , that young mothers and fathers are ensnared as comsumers and it is difficult for both to escape. Even if you are aware of this procedure by your own professional expertise.


Gemeinsam entwickeln Teubner und Lottmann Werbe- und Kommunikationsstrategien für große aber auch kleinere Marken im Kindersegment, die sich im deutschen Markt positionieren wollen. Dabei arbeiten sie immer lösungsorientiert – ganz nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“. Gerade angesichts der aktuellen Marktsituation haben auch neue Marken 
aus ihrer Sicht eine gute Chance, sich zu etablieren. Wichtig sind eine klare Botschaft, eine eigenständige Handschrift in Design und Stil und viel Ausdauer. Schnellschüsse werden häufig bestraft. Nicht immer bedarf es großer Budgets – Kreativität und Individualität sind dafür umso wichtiger.


Together Teubner and Lottmann develop advertising and communications strategies for both large and small brands in the children‘s market segment who want to establish itself in the German market. Important are clear messages! Developing its own unique signature of design and style with a lot of endurance. Shooting from the “hip” is not very effective. It does not always require big budgets - creativity and individuality are much more important.



Die Arbeit der Werberin Teubner und der PR-Frau Lottmann beginnt bei neuen Kunden mit einer intensiven Recherche rund um das neue Produkt. Ist dies erfolgt, erarbeitet man gemeinsam mit dem Kunden eine klare Positionierung. Gibt es eine Geschichte zum Ursprung der Marke? Etwas Besonderes? Ein Alleinstellungsmerkmal? Falls ja, wird dies klar herausgearbeitet und in den Fokus gestellt. Nun gilt es, diese Besonderheit in die visuelle Ansprache zu transportieren. Im ersten Schritt ist die Kommunikation mit dem Handel ganz wichtig. Gerade weil es in Deutschland, anders als in Holland oder Italien, keine etablierte, anerkannte Modemesse für Kindermode gibt, sind die Fachmedien ein wichtiger Kommunikationskanal. Erst wenn die Distribution steht, sollte sich das Unternehmen mit den Endverbrauchermedien beschäftigen, so Anja Lottmann. Das Produkt muss für die Konsumenten gut und leicht erhältlich sein. Nichts ist schlimmer als ein medial schön präsentiertes Outfit, das nicht im Handel hängt. 

For new clients the work of the advertising executive Teubner and the PR woman Lottmann begins with extensive research about the new product. Once this is done together with the client they work out a clear positioning. Is there a story about the origin of the brand? Something special? A unique selling point? If so, this will be clearly elaborated and put into focus. Now it is time to transport those feature into a visual speech. For the first step the communication with the retail is very important. Especially because in Germany, unlike in Holland, France or Italy, there is no well-established and generally accepted children‘s fashion show. So the trade (B2B) media is an important channel of communication. Only if the distribution is well organized in the market it makes sense to start to communicate with the consumer media, so Anja Lottmann.

Ob etablierte Medien wie Eltern&Co, die Kindermodeseiten der Mode- und Lifestyle-Journale, Blogs oder Portale. Inszenierung lautet das Zauberwort für erfolgreiches Marketing. Ein schönes und qualitativ gutes Produkt reicht schon lange nicht mehr, so die Erfahrung von Silvia Teubner. Es muss gelingen, Begehrlichkeit zu wecken und zwar bei der Mutter, der Familie und beim Nachwuchs, denn ganz wichtig – die Kinder entscheiden heute schon sehr früh mit, was ihnen gefällt und was nicht. Bereits ab zwölf Jahren wird es schwierig, ein junges Mädchen oder einen Jungen noch in die Kinderabteilung zu bekommen.

Bei aller Wirtschaftlichkeit und Professionalität, eines ist den Frauen und Müttern der Agenturen lottmann pr und DRAMA-GRILL Reklame wichtig: das Kind und seine Authentizität stehen im Mittelpunkt. Kinder sollen Kinder bleiben, da sind die prominenten Hollywood-Mamis und ihre Kids für unsere Fachfrauen kein Vorbild.

The product has to be readily available. Nothing is worse than a medial beautifully presented outfit that is not available. Whether established magazines such as „Eltern & Co“, the children‘s fashion pages of fashion and lifestyle magazines, blogs and other portals, staging and presentation are the magic words for successful marketing. A beautiful product and valued quality is not enough so the experience of Silvia Teubner. We must be able to awaken desire within the mother, the family and the kids - as very important – nowadays the kids decide what they like and what don‘t. Already from the age of twelve, it is difficult to get a young girl or a boy to buy in the children‘s department.

Notwithstanding their economic efficiency and professionalism one thing is particularly important for the women and mothers at the agency Lottman PR and DRAMA GRILL - the child and it‘s authenticity is the center. Children should remain being children. The celebrity moms and their kids are not role models for our women professionals.

Cover sponsored by lottmann pr, outfits by blue seven.



*lottmann pr ist eine inhabergeführte PR-Agentur mit Standorten in Düsseldorf, Berlin und Hamburg. Ein Schwerpunkt der Agentur liegt neben der Kindermode in den Bereichen Food, Gastronomie, Design und Dienstleistung.
lottmann pr is an owner-run PR agency with offices in Dusseldorf, Berlin and Hamburg. The Agency‘s work focuses on children‘s fashion as well as on food, gastronomy, design and service.

lottmann pr
Anja Lottmann
Klever Str. 35
40477 Düsseldorf
Tel +49-(0)211-4984958
mail@lottmann-pr.de
www.lottmann-pr.de

*Drama-Grill Reklame wurde 2005 von Silvia Teubner und Jan Gottschalk gegründet. Mit vielen Jahren Erfahrung im Marketingbereich nimmt ein engagiertes, kompetentes und neugieriges Team jede neue Herausforderung auf.
Drama-Grill Reklame the advertising agency was founded in 2005 by Silvia Teubner and Jan Gottschalk. Many years experience in marketing a motivated and professional teamt ake on every challenge.

DRAMA-GRILL Reklame
Silvia Teubner
Markt 19
50374 Erftstadt
Tel +49 (0)2235-6 85 34-0
silvia.teubner@dramagrill.de
www.dramagrill.de





Sonntag, 24. Juni 2012

Business Talk: Was ist Pinterest? I joint Pinterest and love it!





Der Online-Bilderdienst Pinterest gilt derzeit als der heißeste neue Web-Trend aus den USA. Es ist eine Social-Networking-Plattform für Bildhungrige! Dabei ist der Name Programm: “Pin” kommt von Pinnwand, “Interest” bedeutet Interesse. 


Der Grundgedanke ist, dass die Nutzer bestimmte Inhalte (ausschließlich Bilder oder Videos), die ihnen gefallen, an ihrer virtuelle Pinnwand „pinnen“ und damit auch anderen Nutzern zu Verfügung stellen. Bilder oder Videos werden vom eigenen Computer, aber auch solche, die man irgendwo im Netz findet, gesammelt und mit anderen Nutzern geteilt. Wem dabei etwas in einem fremden Profil gefällt, der nimmt es sich – und heftet es an seine eigene digitale Pinnwand. So entstehen individuelle Collagen aus den vielfältigsten Themenfeldern. Daraus entsteht dann die Community, denn Pinterest empfiehlt Nutzern, die sich beispielsweise Fotos ihrer Lieblingsstars auf die Pinnwand ziehen, andere Nutzer mit ähnlichen Interessen. Wem gefällt, was er sieht, nutzt dann die Verbindung zu Facebook, um dies öffentlich zu “liken”, und natürlich, um den Pinterest-Inhalt noch weiter zu verbreiten. In seiner Bilderflut erinnert Pinterest ein wenig an die Stickeralben, in die man sich als Kind stundenlang vertiefen konnte. Pinterest gefällt offenbar ausgesprochen vielen Nutzern sehr gut, denn seit seinem Start im Frühjahr 2010, ursprünglich war es als Portal für Einkaufstipps gedacht, kann Pinterest auf ein enormes Wachstum zurück blicken. In den USA ist Pinterest bereits auf dem besten Weg, zu den zehn beliebtesten Social Networks zu avancieren. Das Time Magazine wählte Pinterest sogar zu den 50 beliebtesten Webseiten des Jahres. Weltweit besuchen über elf Millionen Menschen Pinterest pro Woche. Das US-Analyseunternehmen RJ Metrics hat die beliebtesten Themenumfelder bei Pinterest ermittelt, in denen die meisten Fotos und Videos geteilt werden.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Business Talk: Indian Childrenswear Manufacturer/ Indischer Konfektionär für Kinderbekleidung: Channi Textile Jaipur, India


2012 © CircusMag
Productions done in India out of my old scetchbook ...
Made in India, Jaipur, Channi Textiles
India Textile Industry is one of the leading textile industries in the world. It largely depends upon the textile manufacturing and export. It also plays a major role in the economy of the country. India earns about 27% of its total foreign exchange through textile exports. India textile industry is the largest in the country in terms of employment generation. It not only generates jobs in its own industry, but also opens up scopes for the other ancillary sectors. India textile industry currently generates employment to more than 35 million people. More jobs are estimated. The technology applied in the production process is of international standards. Regarding the weaving facilities, the technology used is from one of the most technologically advanced companies.

Indien Textilindustrie ist einer der führenden Textilindustrien in der Welt und spielt auch für das Land selbst eine wichtige Rolle in der Wirtschaft. Indien verdient etwa 27% seiner gesamten Devisen durch Textilexporte. Die Textilindustrie ist der daher auch der größte Arbeitgeber des Landes auch im Hinblick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätzen. Die Textilindustrie erzeugt nicht nur Arbeitsplätze in der eigenen Branche, sondern eröffnet auch Arbeitsplätze für die anderen zusammenhängenden Industriebereiche. Indiens Textilindustrie erwirtschaftet derzeit eine Beschäftigung von mehr als 35 Millionen Menschen, Tendenz wachsend. Die eingesetzte Technologien in der Produktion ist auf internationalen Standard.


Source © www.cci.in

If you are looking for manufacturers with smaller quantities I can recommend a small factory in Jaipur, Rajasthan. When I was still working for Funky Textilversand, I did many productions there. I just recently visited the factory and took some pictures for you!

© circus mag 2012

They have a quite short sampling time (one to three weeks). Production time within 30 days after samples are approved. They do up to 5.000 pieces/ month. Various techniques like block printing, beadings and indian embroideries.
© circus mag 2012

© circus mag 2012
for more information contact: 
Channi Textiles Jaipur, Rajasthan,
Mr. Balbir Kochar, channiexports@gmail.com



Freitag, 27. April 2012

Business Talk: Konfrontation reduziert Konflikte!

© Noam - Fotolia.com
Erfolg in beruflichen Alltag hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, mit Konflikten angemessen umzugehen. Menschen stehen sich im Leistungs-Wettbewerb um Standpunkte, Positionen, Image, Erfolg und Anerkennung gegenüber. Wird Wettbewerb zum Dauer-Kampf führen Druck und Stress vielfach zu Fehleinschätzungen. Auch der Gegenüber wird nicht mehr mit der nötigen Gelassenheit wahrgenommen oder gar ganz aus den Augen verloren. Verkrampfung und Blockaden sind ebenso häufig die Folge wie Realitätsverlust und Ängste. Die Kommunikation gerät schnell ins Stocken. Denn Konflikte gehen mit Gefühlen wie Ärger, Wut, Hilflosigkeit oder Verzweiflung einher. Häufig sind sie von verbaler, psychischer oder physischer Aggression geprägt.

Welche Möglichkeit gibt es, Konflikte zu vermeiden oder aber sie ohne Gesichts-, Energie- und Zeitverlust erfolgreich zu bewältigen?
Um dieser Frage nach zu gehen habe ich das Seminar „Konfliktbewältigung im Beruf“ von Wolf-Dietrich Gross besucht. Hier mein Bericht:

Die Konfrontation (lateinisch confrontatio: „Gegenüberstellung“) ist eine Gegenüberstellung von zwei Meinungen. Eine Konfrontation wird oft als eine Gegenüberstellung von sich gegenseitig störenden und vorerst unvereinbaren Meinungen missverstanden. In diesem Sinne hat die Konfrontation bereits eine negative Bedeutung und eröffnet damit bereits einen Konflikt. Dies ist aber nicht richtig. Eine Konfrontation ist eine Auseinandersetzung zweier Standpunkt oder Meinungen. Wichtig dabei ist, dass beiden Seiten ihre Standpunkte klar und deutlich kommunizieren
.

Der Zusammenstoß widerstrebender Kräfte 


Was ist ein Konflikt? Ein Konflikt kann entweder in einem selbst liegen (intrapersonaler Konflikt) oder im Streit mit einem anderen Menschen (interpersonaler Konflikt). Ein Konflikt ist ein Zusammenstoß zweier oder mehrerer widerstrebender Kräfte. Ein Aufeinanderprall von unterschiedlichen Meinungen ist normal und eigentlich kein Grund, sich schlecht zu fühlen und solche Situationen zu vermeiden. Aber warum fühlen wir uns dennoch oft hundsmiserable dabei? Können deswegen nachts nicht mehr schlafen? Machen uns zermürbende Gedanken? Bekommen Magenschmerzen? Vor allem den inneren Konflikt in Griff zu bekommen ist schwierig. Wir neigen viel zu viel zu Selbstgesprächen. Das sorgt besonders für Unzufriedenheit. Hier ist die beste Lösung in die Konfrontation zu gehen. Eine Konfrontation sorgt dabei für eine gegenseitige Orientierung. Und die ist nötig für eine konstruktive Kommunikation. Kommunikation ist Beziehung und gelingen Beziehungen nicht, dann leiden wir. Das gilt auch in Arbeitsbeziehungen.

Gemeint ist, dass jeder dauernd im Bilanzieren mit anderen steckt, nach dem Schema Geben und Nehmen. Kleine und große Verletzungen werden hinuntergeschluckt, sind aber in der Bilanz genauestens vermerkt. Meist sind diese angesammelten Soll-Posten nicht wirklich bewusst und werden schon gar nicht kommuniziert. Sondern: Es werden Schuldenkonten eingerichtet und gefüllt.

Gehen Sie in die Konfrontation!

Konflikte am Arbeitsplatz hat vor allem etwas mit Selbstführung zu tun. "Selbstführung bedeutet ein klar definierter, bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit sich selbst", definiert unser Seminarleiter Wolf-Dietrich Groß. "Auch wenn es schwer fällt, können Sie sich steuern und bewusst dafür entscheiden, nicht auszuweichen, sondern mit anderen in die Konfrontation zu gehen." Konstruktiv mit Konflikten umgehen heißt also konfrontationsbereit. Konfrontation sei noch nicht Streit oder Kampf, sondern bedeute lediglich Auseinandersetzung. Es bedeutet, ich stelle mich, ich vertrete meinen Standpunkt, ich entziehe mich nicht, ich flüchte nicht. Voraussetzung dafür ist, dass ich mich nicht schwach oder weniger wert als andere fühle. „Wichtig sei aber auch, dass der Einzelne in der Konfrontation konstruktiv kommuniziere“, rät Groß. "Wer konstruktiv kommuniziert, verzichtet auf einseitige Darstellungen, Unterstellungen, Verzerrungen, Beschimpfungen, Anklagen, Beleidigungen, Schuldzuweisungen und Vorwürfe

Gemeint ist, dass jeder dauernd im Bilanzieren mit anderen steckt, nach dem Schema Geben und Nehmen. Kleine und große Verletzungen werden hinuntergeschluckt, sind aber in der Bilanz genauestens vermerkt. Meist sind diese angesammelten Soll-Posten nicht wirklich bewusst und werden schon gar nicht kommuniziert. Sondern: Es werden Schuldenkonten eingerichtet und gefüllt (Vorwürfe sind übrigens nicht geäußerte Wünsche und Bedürfnisse).

Was bedeutet Kommunikation?
  • Sich mitteilen
  • Gedanken austauschen
  • Themen diskutieren
  • Wünsche signalisieren
  • sich zuwenden
  • anderen zuhören
  • Emotionen zeigen 
In jeder Kommunikation ist es wichtig die Abgrenzung seines Gegenüber zu respektieren. Kommunikation stammt aus dem lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“. Wesentliche Aspekte dieser Sozialhandlung sind zum einen Anregung und Vollzug von Zeichenprozessen und zum anderen Teilhabe, in der etwas als etwas Gemeinsames entsteht (lateinisch communio: „Gemeinschaft“, communis: „gemeinsam“). Kommunikation als Sozialhandlung ist immer situationsbezogen. Kommunikation als Sozialhandlung dient der Problemlösung: Durch Kommunikation werden Hindernisse überwunden, die sich allein nicht bewältigen lassen. Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Erst bei Missverständnissen wird Kommunikation problematisch.

Das Zauberwort heißt „Abgrenzung“



Hier kommt die Abgrenzung ins Spiel! Abgrenzung heißt, selbstführend eigene Grenzen zu setzen und klar seinen Standpunkt definieren. Abgrenzung heißt auch Respekt vor klaren Grenzsetzungen. Grenzüberschreitungen haben Konflikte zur Folge. Eine klare Abgrenzung bietet Orientierung!

  •         Selbsteinschätzung: Um Ihre Position klar vertreten und nachvollziehbar darlegen zu können, müssen Sie sich vorbereiten: Was genau ist es, was mich stört? Welche Gedanken und Gefühle entstehen dazu bei mir? Was ist mein Bedürfnis?
  •         Vorbereitung: Überfallen Sie den anderen nicht mit Ihrer Ansage. Kündigen Sie an, worüber Sie sprechen möchten. Finden Sie eine neutrale Überschrift für Ihr Thema. Klären Sie, ob der Zeitpunkt passt.
  •         Sachlichkeit: Beschreiben Sie das Verhalten bzw. Geschehen, so dass Ihr Gegenüber weiß, worum es konkret geht. Tun Sie dies aber zunächst ganz sachlich ohne jegliche Interpretation oder Bewertung. Beschreiben Sie die Konsequenzen, die diese Situation für Sie hat. Auch hier bleiben Sie sachlich und unemotional.
  •         Emotionalität: Sagen Sie, welche Gefühle und Gedanken die Situation bei Ihnen auslöst und worum es Ihnen geht. Zeigen Sie, wie Sie denken und fühlen. Vorsicht: Unterlassen Sie Du-Botschaften und Anklagen. Sagen Sie nicht, was der andere falsch gemacht hat, sondern sprechen Sie von Ihren Bedürfnissen.
  •         Dialog: Machen Sie nun eine Redepause und holen Sie eine erste Reaktion Ihres Gesprächspartners ein: Schweigen Sie und blicken Sie Ihr Gegenüber fragend und interessiert an. Geben Sie ihm Zeit, eine Reaktion zu zeigen.
  •         Fairness: Machen Sie dem anderen keine Vorschriften. Es reicht aus, wenn Sie Ihr Anliegen darstellen. Damit geben Sie dem anderen die faire Chance, Ihr Problem zu erkennen und darauf zu reagieren.
  •         Konstruktivität: Sagen Sie, was Sie sich an Veränderung wünschen. Greifen Sie Lösungsansätze des anderen auf, wenn sie Ihren Vorstellungen entsprechen. Beenden Sie das Gespräch positiv.


Mentale Präsenz – was bedeutet das!
Konzentration und Aufnahmefähigkeit: Zuhören und auch nonverbale Signale verarbeiten (Modell Mentale Präsenz)

Der kraftvollste Zustand in der Kommunikation ist die Präsenz: Im Hier und Jetzt sein. Mentale Präsenz ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei ist von Motiven oder Wünschen. Es ist ein Wahrnehmen ohne jegliches Bewerten. Achtsamkeit führt zur Mentalen Präsenz und lässt Sie die entscheidenden Punkte wahrnehmen und auswählen.

Ein Mönch wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne. Dieser sagte:

Wenn ich stehe, dann stehe ich
wenn ich gehe, dann gehe ich
wenn ich sitze, dann sitze ich
wenn ich esse, dann esse ich
wenn ich bete, dann bete ich

Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: Das tun wir doch auch!
Er aber sagte zu ihnen:

Nein,
wenn Ihr sitzt, dann steht Ihr schon
wenn Ihr steht, dann lauft Ihr schon
wenn Ihr lauft, dann seid Ihr schon am Ziel . . .

Mentale Präsenz bedeutet: Ich entscheide mich in jedem Augenblick meines Lebens, wo ich bin: in der Vergangenheit, in der Zukunft oder in der Gegenwart. Ich kann immer nur an einer Stelle zur selben Zeit sein.
Wer sich ständig an vergangenes Missgeschick erinnert oder sich sein künftiges Unglück vorstellt, hat keine Kraft für die erfolgreiche Bewältigung der gegenwärtigen Aufgaben. Sorge und Angst lähmt uns dabei. Das Schöne im „Hier und Jetzt“ zu sein ist: Die Gegenwart ist der „angstfreie und sorgenfreie“ Raum!


Beruflich erfolgreich sind Menschen vor allem dann, wenn sie in ihrer Arbeit und in der Kommunikation mit anderen aufmerksam, achtsam und mental präsent sind. Mentale Präsenz ist also ein Schlüsselaspekt für Lebensqualität und Erfolg!

Mentale Präsenz bedeutet:
1. Mut zum Leben (Power)
2. Mehr Er-Leben
3. Offen für neue Ideen (Neu-Gier)
4. Lust zum Gestalten (Kreativität)
5. Bewegung im Kopf (Dynamik)
6. Fähigkeit zum Genießen (Wahrnehmung)

Angst entsteht in der Regel aus Mangel an mentaler Präsenz.
Wer sich an vergangenes Missgeschick erinnert oder sich sein künftiges Unglück vorstellt oder in Wünschen und Zielen fest hängt, hat keine Kraft für die erfolgreiche Bewältigung der gegenwärtigen Aufgaben. Verweilen wir mit unseren Gedanken zu lange in der Vergangenheit oder zu lange in der Zukunft, kostet das wertvolle Energie. Nur im Hier und Jetzt können wir gestalten und kommunizieren, genießen und erleben. Auch eine Konfliktlösung ist nur im Hier und Jetzt möglich. Sorge und Angst ist allerdings auch ein Warnsignal , das wir für die Gegenwart nutzen müssen. Wir können uns Erfahrungen und Wünsche schnell aus der Vergangenheit oder Zukunft holen, sollten aber schnell zum Handeln in die Gegenwart zurückkehren und gestalten.

KAMP-Methode © Keine Angst mehr durch Mentale Präsenz
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Die zehn Schritte:
1. Sich die eigene Angst bewusst machen
2. Die Angst akzeptieren (nicht verdrängen)
3. Die Angst benennen (der Angst einen Namen geben)
4. Über die Angst mit anderen sprechen
5. Sich den Zusammenhang zwischen Stress und Angst deutlich machen
6. Mentale Präsenz regelmäßig üben
7. Körpergefühl und Entspannung durch Atmung fördern
8. Den Augen-Blick (Blickkontakt) genießen
9. Besser zuhören lernen
10. Selbstbewusstsein stärken (die eigenen Stärken „lieben“)



 Bei unangenehmen Gedanken (z.B. Konfliktvermeidung) wird uns die „Kehle“ zugeschnürt! Diese körperliche Situation führt zu Stress, ausgelöst durch Angst und Sorge. Stress ist nur die körperliche Reaktion nicht die Ursache.

Konfliktvermeidung (Gewinn- und Verlust-Analyse).


Kunst der Wahrnehmung – 4-Ohren-Modell (bzw. 5-Ohren-Modell)


Die Kommunikation ist ein Wechselspiel zwischen dem Senden und Empfangen von Botschaften. Gerade hier liegt die Gefahr von Missverständnissen. Oft werden Aussagen nicht klar formuliert und daher falsch verstanden oder fehl interpretiert. Das Vier Ohren Modell von Schulz von Thun gibt eine Unterstützung, um sich selbst besser zu reflektieren. Eigentlich ist es doch ganz einfach: Der eine redet, der andere hört zu! Doch der Teufel steckt im Detail und ist auf der bewussten Ebene kaum wahrnehmbar.

Der deutsche Psychologe Friedemann Schulz von Thun hat die These aufgestellt, dass jede Nachricht auf 4 Ebenen beleuchtet werden kann. Diese Ebenen sind:


• die Sachebene (eine Sachinformation, worüber ich informiere)

• die Beziehungsebene (was ich von dir halte, wie ich zu dir stehe)

• die Selbstoffenbarungsebene (was ich von mir zu erkennen gebe)

• die Appellebene (was ich bei dir erreichen möchte)

Auf dieser Ebene steht die Sachinformation im Vordergrund. Es geht darum, Zahlen, Daten, Fakten und Sachinformationen zu vermitteln. Die Sachinformationen sind auf folgende Attribute prüfbar:

1) Wahrheit (Ist die Aussage wahr oder unwahr?)
2) Relevanz (Sind die Sachverhalte wichtig oder unwichtig?) und

3) Hinlänglichkeit (Sind die Sachhinweise für das Thema ausreichend oder nicht?)

Beziehungsebene
Auf dieser Ebene sind folgende Faktoren für das Verständnis ihrer Kommunikation entscheidend:


•  Art der Formulierung

•  Tonfall

•  Mimik und Gestik

•  Körperhaltung

Die Art und Weise, wie ich mit Jemanden spreche, zeigt mir auf, in welcher Beziehung ich zu dieser Person stehe. In jeder Äußerung steckt also ein Beziehungshinweis. Besonders die Menschen, die Ihr Beziehungsohr sehr stark nutzen, fangen hier sehr viele Signale auf. Der Empfänger kann sich auf dieser Ebene z. B. folgende Fragen stellen:
• „Wie fühle ich mich durch die Art, wie der andere mit mir spricht / mich behandelt?”

• „Was hält der andere von mir? Wie steht er zu mir?”

Selbstoffenbarungsebene
Alles, was gesagt wird, enthält somit eine Selbstoffenbarung. Daraus kann ein geübter Zuhörer oder Empfänger ableiten, was in mir vorgeht, wofür ich stehe oder wie ich mich selbst sehe. Dies kann explizit – in Form einer Ich-Botschaft – oder implizit geschehen. Der Empfänger erfährt auf dieser Ebene also mehr über den Sender:

• Was ist der für einer?

• Wie ist er gestimmt?

• Was denkt er?

Appellebene
•  Wünsche

•  Appelle

•  Ratschläge

•  Handlungsanweisungen

All diese Dinge können entweder direkt (also offen) oder indirekt (also verdeckt) kommuniziert werden. Bei jeder Kommunikation möchten wir mit dem Gesagten etwas erreichen oder einen Einfluss auf den / die Gesprächspartner nehmen.
Bewusste Selbst- und Fremdwahrnehmung mit dem 5-Ohren-Modell
Bei dem 5-Ohren_Modell erweitern wir die 4 Ebenen um eine weitere, die Selbstwahrnehmungsebene: Wie fühle ich mich? Wie geht es mir?
Das Fünf-Ohren-Modell zeigt, wie schnell und ungewollt Missverständnisse entstehen können. Häufig eskalieren diese und können nur im Nachhinein geklärt werden, wenn sich alle Beteiligten wieder beruhigt haben. Daher ist es wichtig, so genau und deutlich wie möglich zu kommunizieren und sich klar zu werden, auf welchem der 5 Ohren man am meisten hört und am empfindlichsten ist.